Neuraltherapie

Neuraltherapie ist ein sehr effektives, seit über 100 Jahren erfolgreiches Behandlungsverfahren, das in Deutschland durch die Ärztebrüder Ferdinand und Walter Huneke und in Frankreich durch Prof. Leriche, Universität Straßburg, entwickelt wurde.

 

 

Man unterscheidet zwischen verschiedenen Unterformen:

 

Bei der Segmenttherapie wird ein Lokalanästhetikum, in der Regel Procain, in Form von Hautquaddeln im Bereich der entsprechenden Headschen Zonen der inneren Organe injiziert. Headsche Zonen sind bestimmte einem Organ in Verbindung stehende Areale an der Hautoberfläche. Dabei soll die Wirkung über das vegetative Nervensystem im betroffenen Segment vermittelt werden.

 

 

 

Bei der Störfeldtherapie handelt es sich um chronische Entzündungszustände, die ein Organ oder den Gesamtorganismus stören können. Dies sind häufig Narben, Nasennebenhöhlen, die Schilddrüse oder die Zahn- und Kieferregion.

 

Durch geziehlte Suche wird versucht, das Störfeld zu finden und durch Injektionen eines Lokalanästhetikums die Störung zu unterbrechen.

 

Neuraltherapie wird in erster Linie bei akuten Schmerzzuständen aber auch bei organischen Beschwerden angewandt.

 

Beispielsweise bei:

 

- Rückenschmerzen

- Ischias und Hexenschuß

- Nervenschmerzen

- Nackenschmerzen

- Gallenbeschwerden